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Branding Lernprozesse

Branding Lernprozesse: Corporate Identity richtig inszenieren

Ein junges Unternehmen geht an den Start und hat eine frische, zielgerichtete und inhaltlich starke Corporate Identity. Gerade in dieser Phase werden uns jedoch ein paar tückische Stolpersteine in den Weg geworfen, weswegen es wichtig ist eng mit einem Designer/Art-Director zusammenzuarbeiten um Branding Lernprozesse zu fördern.

 

Sie sind motiviert und gehen mit Ihrem Unternehmen an den Start. Da Sie ein neues aussagekräftes Corporate Design haben und Ihre Strategie ausgefeilt ist, gehen Sie voller Elan an Ihr tägliches Geschäft: Mailings, Präsentationen, Social-Media-Beiträge, Rechnungen, Videos und vieles mehr. Ihr Designer hat Ihnen alle Mittel und Tools zur Verfügung gestellt. So setzen Sie versiert Ihr neues Logo ein, halten sich an den empfohlenen Farbraum Ihrer visuellen Geschäftsidentität und arbeiten auch mit den festgelegten Schriftstilen. Als Anfänger im Prozess der Vermittlung einer Unternehmensidentität können Ihnen hier einige Fehler unterlaufen – und zwar fachspezifische Dinge, von denen Sie unter Umständen bisher noch gar nichts gehört haben. Hier ein paar Beispiele:

 

Logoposition & Safety Area: Politisch wichtig für visuelle Lernprozesse

Ihr Logo ist so konzipiert, dass es als Stempel Ihrer Identität sofort mit Ihnen assoziiert wird. Wenn Kunden Ihr Signet langsam „gelernt“ haben – also Form, Farbe und Position verinnerlicht sind – so wird das Auge Ihrer Kunden automatisch an die Position, an der er_sie das Logo vermutet geleitet, sobald er_sie eine Ihrer Publikationen entdeckt. Dies ist ein natürlicher Prozess der Konditionierung: Kann der_die Kunde_in ein Sujet oder Foto mit Ihrer Identität in Verbindung bringen, so sucht er_sie automatisch nach Ihrem Signet. Daher ist es wichtig, dass das Logo in dieser Lernphase unter keinen Umständen verändert wird und möglichst in Größe und Position einheitlich eingesetzt wird. Ihr Designer wird Ihnen zu Ihrem Logo ein kleines Manual – eine Gebrauchsanweisung – schicken, die den richtigen Einsatz erklärt. Ein wichtiger Teil der Branding Lernprozesse.

 

Einsatz von Schrift und Farbe

Zwar haben Sie in Ihrem CI-Manual die Schriftstile und Farben beschrieben, aber dennoch sehen Ihre Powerpoints, Rechnungen und Social-Media-Beiträge immer beliebig und anders aus? Das stört das Geschäftsbild und impliziert beim Kunden Qualitätsschwankungen. Ihr Designer kann Ihnen helfen dies zu optimieren. Lassen Sie sich für Social-Media, Rechnungen und Präsentationen Templates liefern, bei denen Sie Bilder und Text in beliebigen Varianten austauschen können. Das garantiert Ihnen eine gleichbleibende Qualität in Typografie, CI-Elementen und Bildinhalten. Gleichbleibende Qualität in der visuellen Kommunikation vermittelt ein festes Bild und erzeugt Vertrauen beim Endkunden.

 

Die Brand Tonalität findet den emotionalen Zugang

Nun kommunizieren Sie ein starkes und stringentes Firmenbild. Ihr visuelles Branding ist fest und professionell. Stellen Sie nun sicher, dass Sie auch inhaltlich in einer gleichbleibenden Tonlage sprechen, durch alle Kanäle. Ihre Brandmap erklärt Ihnen, wie Sie als neues Unternehmen auftreten und mit welcher Sprache Sie an Ihre Kunden treten. So wird festgelegt, ob in Beiträgen, in Telefonaten oder Präsentationen „du“ oder „Sie“ verwendet wird, ob ihre Sprache sachlich, nüchtern, sarkastisch oder liebevoll ist. Störend für Ihre Marke wäre es, wenn Sie in Ihrer Identität die Parameter „glamurös“ und „stilvoll“ festgelegt haben und plötzlich in eine humoristische Slapstick-Tonalität verfallen. Innerhalb der Branding Lernprozesse treten bei Kunden so Disonanzen auf.

 

Branding Lernzprozesse: Die richtige Strategie finden

Dies sind nur einige der Stolperfallen in der Anfangsphase eines neuen Branding. Da diese Phase für den Lernprozess Ihrer Marke beim Endkunden wichtig ist und auch Sie, als UnternehmerIn, die Benutzung der Kommunikationstools verinnerlichen müssen, bietet es sich an sehr eng mit Designer/Art-Direktor zusammenzuarbeiten und die Brandingtools zu perfektionieren. Auch nach einiger Zeit kann es helfen zusammen Medien zu „reviewen“ um eventuelle Qualitätsschwankungen auf qualitativer Ebene zu eliminieren.

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