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Branding-Strategie

10 Branding-Strategie-Tipps

Das KR8 bureau betet seine Branding-Strategie im Kanon: Es gilt nicht situationsbedingtes Marketing und Medien-Design, sondern strategische Planung und Umsetzung, die nach oben hin Potentiale für Innovation und Weiterentwicklung schaffen. Dafür betreiben wir Branding und arbeiten mit Tools, die es unseren Kunden leicht machen der Strategie, wie einem roten Faden einfach zu folgen. Hier sind 10 Tipps für den strategischen Aufbau einer richtigen Marke:

 

 

Branding Strategie

Schwerpunkte abstrahieren

Am Anfang steht die Vision. Eine Idee für deren Umsetzung man vermutlich mehrere Ebenen an Arbeit benötigt. Ein Produkt wird in die Welt gerufen, ein Service angeboten, ein neues Modell geschaffen. Egal, ob das Ziel nun eher komplex oder eindeutig ist, es gilt vorab im eigenen Kopf Klarheit zu schaffen, um auch künftigen Kooperationspartnern, Kollegen und Zulieferern klar zu machen, um was es hier wirklich geht. Am Anfang wird ein Markenmodell kreiert, dass das Fundament für die künftige Branding-Strategie ist. Hier werden subjektive und konkrete Vorstellungen, Erklärungen, Ideen, Stimmungen, Ansichten, Bilder und überhaupt alles abstrahiert und strukturiert. Es wird eine metaphorische Grammatik für Produkte, Nominklaturen, Visuals, Tonalitäten und Themen geschaffen. Dies verhindert, dass kommende Arbeiten einer persönlichen Willkür des_der Ausführenden folgen. Denn Willkür ist der Feind einer jeden Branding-Strategie.

Branding Strategie

Marke definieren & interne Kommunikation dadurch optimieren

Nachdem das Markenmodell geschaffen wurde und das Produkt oder der Unternehmensservice klar ist, müssen alle an einem Strang ziehen. Es reicht nicht aus, wenn einzelne Instanzen der Marke in ihrem Tagesgeschäft vor sich hinarbeiten. Die Vision muss allen klar vor Augen sein – und das ganz konkret ausformuliert: Wie, was, warum. Und vor allem: Wie nicht, was nicht und warum nicht. Menschen verstehen Dinge unterschiedlich und interpretieren, je nach Situation, in verschiedenen Kontexten. Es gilt daher vor Start alle internen Kommunikationshürden, persönlichen Befindlichkeiten, Geschmäcker und Meinungen auf den Tisch zu legen und aufzuräumen. So werden künftige Entscheidungen im Unternehmen eng beisammen liegen und unterschiedliche Arbeitsebenen der Branding-Strategie folgen.

Branding Strategie

Bedürfnisse analysieren statt Zielgruppe zu definieren

Statt im Kopf (oder auf dem Papier) einen Plan zu haben, der dir konkret sagt „Meine Zielgruppe ist Geschlecht x und Alter y aus Ort z“ sollte man sich das Markenmodell, das man gemacht hat zur Hand nehmen und versuchen sich in Bedürfnisse von Menschen zu versetzen. Hier werden schnell Unterschiede zwischen provinziellen Gebieten und städtischen Gegenden klar. Die Gesellschaft tickt ortsabhängig unterschiedlich, also gibt es ganz sicher mehrere Zielgruppen, die du für deinen Zweck aktivieren kannst. Alle diese Zielgruppen sind Teile gesellschaftlicher Milieus, die wiederum alle ihren eigenen Habitus haben. Das bedeutet, dass Botschaften in deren Lebensräume anders empfangen und verstanden werden. Ein wichtiger Punkt, wenn man innerhalb seiner Brand-Strategie Kommunikation planen will.

Branding Strategie

Lebensräume verstehen & Ideen finden

Wer wird dein Produkt/Service Nutzen finden? Wo wird es im Alltag stattfinden? Wo wird es stören? Wo leben diese Personen, die es nutzen? Wie heißen sie? Was essen sie zu Abend? Welche Musik hören sie gerne? … Auch wenn diese Fragen irrelevant erscheinen, festigen sie doch eine Vorstellung des Lebensraums von Menschen, die ein winziger Teil der Gesellschaft sind, die für dich potentielle Kund_innen sein können. Wir nennen diese Menschen „Personas“. Anhand dieser Personas und der Betrachtung eines Gesellschaftsmodells wird schnell klar, in welchen Segmenten unterschiedliche Bedürfnisse und Verständnisebenen für verschiedene Zielgruppen herrschen. Diese Erkenntnis ist besser als jede Zielgruppen-Strategie, weil sie dir für deine Branding-Strategie einen Fahrplan und Ideen für die Umsetzung der Kommunikation aufzeigt.

Branding Strategie

Den Wettbewerb analysieren

Auch wenn du eine gute Idee für ein Produkt oder einen Service hast, es ist unwahrscheinlich, dass du das Rad neu erfunden hast. Das macht allerdings gar nichts, denn es geht nicht darum einfach irgendetwas anzubieten, sondern deinen Klienten klar zu machen, warum sie das genau von dir benötigen. Dabei müssen wir verstehen, wie unsere Konkurrenz tickt, wie sie kommuniziert, wie oft, wo, wie sie aussieht, wie sie riecht und wie sie schmeckt. Unsere Beobachtung kann sich hierbei, ganz nach deiner Vertriebsstrategie auf die Nachbarschaft, das Umland, den Kontinent oder die ganze Welt richten. Wir haben im Kopf, dass wir in einer globalen Strömung leben und schnell bekannt werden können. Unsere Branding-Strategie kann es nun sein ähnlich wie die Konkurrenz zu werden, um deren Erfolg auf uns projizieren zu lassen, oder distinktiv etwas ganz eigenes zu werden, um einen fixen Platz im Lebensraum unserer künftigen Kund_innen zu bekommen.

Branding Strategie

Design: Simpel aber distinktiv

Zur Kommunikation gehört natürlich Design. Das ist ein ganz wesentlicher Aspekt. Design ist die „Karosse“ unserer Strategie. Wenn wir gut geplant haben, dann wird sehr schnell klar sein, wie unsere Kommunikations, ob Logo, Animation, Web oder Bildsprache, auszusehen hat, um genau das zu erreichen was wir vorhaben. Auch hier gilt: Persönlicher Geschmack wird hinten angestellt. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Auch wird nichts der Willkür überlassen, sondern wir arbeiten eng mit dem Markenmodel und der Branding-Strategie zusammen. Dabei haben wir vor Augen, dass Design mit uns wachsen können muss. Wenn du in drei Jahren vor hast auf den globalen Markt zu gehen, muss sich das Design mit dem großen Wettbewerb messen können, ohne dabei provinziell oder zu lokal geprägt auszusehen. Wir müssen bedenken, dass es eventuell neue Produkte im Portfolio unterordnen können muss, ohne dabei eine visuelle Themenverfehlung zu werden. Gleichzeitig soll es aber seinen unverwechselbaren Charakter beibehalten, der die Ideologie der Marke klar vermittelt.

Branding Strategie

Emotionale Inhalte vermitteln: Storytelling

Wir kennen die Bedürfnisse unserer Klienten. Aber wir wollen auch, dass unsere Kunden uns kaufen/beauftragen, weil sie uns ganz toll finden. Nicht nur, weil sie gerade etwas brauchen. Klar, ich muss einen Nagel in die Wand hämmern, da geh‘ ich kurz los, um einen Hammer zu kaufen. Aber hey, dieser Hammer hier ist ganz besonders: Wir haben uns damit auseinandergesetzt, warum Nägel beim Hämmern oft schief in die Wand geraten und unser Großvater hat schon damals ein Verfahren für das Schmieden eines ganz besonders rutschfesten Hammerkopfes entwickelt. Auch wenn dieser Hammer 20,- Euro mehr kostet, wir werden vermutlich diesen kaufen. Denn wir haben eine Geschichte gehört, die uns begeistert hat und wissen, dass dieses Produkt einen ganz eigenen Charakter hat. Dies nennt man „Storytelling“. In der Branding-Strategie werden emotional konnotierte Inhalte geschaffen, die sich – besser als jede Werbung – nachhaltig in den Köpfen der Klienten verankern. Denn, was einen emotional berührt hat, das merkt man sich.

Branding Strategie

Touchpoints kontrollieren

Unsere Vision wird immer fester, aber wir brauchen eine klare Übersicht für unsere Strategie: Wo kommen unsere Klienten mit unserem Produkt/Service in Berührung. Ist es der Shop? Ist es die Website? Ist es über eine Preisstruktur? Ist es über Anbieter oder gar im direkten Kundenservice? Ist es im Supermarkt? Diese Touchpoints haben wir vorher vermutlich aktiv geplant. Und unsere Branding-Strategie wird uns aufzeigen welche Touchpoints wir bedienen oder öffnen müssen. Es gilt nun eine Kongruenz zwischen diesen Punkten herzustellen: Die Qualität und die Ideologie, die Messages und das Design müssen übereinstimmen. Je mehr Touchpoints wir haben, desto enger sie beisammen liegen, desto besser. Hier entsteht etwas besonderes: Das Marken-Erlebnis. Je genauer die Struktur der Gestaltung dieser Touchpoints übereinstimmt, desto stimmiger das Marken-Erlebnis. Das erhöht die Qualität der Marke und schafft Vertrauen bei den Kund_innen.

Branding Strategie

Branding Strategie: Einen „Fahrplan“ machen

Wir wissen nun um die Touchpoints und wir wissen, in wie weit sie kontrolliert und gepflegt werden. Nun gilt es das Netz strategisch auszubauen und neue Touchpoints für neue Zielgruppen und gesellschaftliche Segmente zu schaffen. Dies wieder in enger Reflexion mit der Branding-Strategie und Leuten, die wissen wie man die Touchpoints bedient. Die Inhalte für diese Touchpoints ergeben sich aus der Marktanalyse und der gesellschaftlichen Betrachtung der Zielgruppen-Segmente. Die Schwerpunkte kommen aus der Branding-Strategie.

Branding Strategie

Dranbleiben!

Je öfter dein Service/Produkt mit gleichbleibender Stimmung und Qualität kommuniziert wird, desto fester wird das Bild in der Gesellschaft verankert. Auch wenn man oft kein Feedback auf seine Sendungen bekommt, sie werden gesehen. Und gelernt. Es heißt also: Posten, werben, kommunizieren, planen, ausschicken und vermarkten. Je öfter, desto besser. Mit Branding-Strategie und Persistenz.